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Bahn inspiziert Bäume: Strecken sollen sturmsicherer werden

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Bäume und Äste liegen im Januar auf einer ICE-Trasse. Orkantief "Friederike" hatte zugeschlagen. Foto: Swen Pförtner

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Köln (dpa) - Die Bahn will sturmsicherer werden. Experten erfassen dazu heute in Köln kranke oder nicht fest stehende Bäume neben den Gleisen. Die so gewonnenen Daten sind Grundlage für eine ab Herbst geplante umfassende Durchforstung.

Ziel sei ein sturmsicherer Bestand entlang der Gleise, sagte ein Bahnsprecher in Düsseldorf. Im Januar hatte die Bahn wegen des Orkantiefs "Friederike" den Fernverkehr erstmals seit 2007 bundesweit eingestellt.

Zu große oder zu dicht an den Schienen stehende Bäume sollen künftig stärker zurückgeschnitten oder sogar gefällt werden. Für Neupflanzungen will die Bahn tief wurzelnde Baumarten wie Eiche oder Blutahorn verwenden. Dieses Präventionsprogramm lässt sich das Unternehmen einiges kosten: Bisher gab es dafür 100 Millionen Euro pro Jahr, jetzt sind es 125 Millionen.