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Auto - Maintal

Autozulieferer Norma rechnet mit langsamerem Wachstum

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Maintal (dpa/lhe) - Der Autozulieferer Norma Group blickt wegen der vielen Probleme in der Branche vorsichtig auf das laufende Jahr. 2019 werde ein Umsatzplus ohne die Effekte von Übernahmen und Wechselkursen zwischen einem und drei Prozent erwartet, teilte das MDax-Unternehmen am Mittwoch in Maintal mit. "2019 richten wir unser Geschäftsmodell weiter auf die Zukunftsmärkte Elektromobilität und Wassermanagement aus", kündigte Norma-Chef Bernd Kleinhens an.

Im vergangenen Jahr war der Erlös - wie bereits bekannt - organisch noch um fast acht Prozent gestiegen, wobei sich das Wachstum bereits zum Jahresende deutlich verlangsamte. Norma hatte bereits Mitte Februar Eckdaten für 2018 vorgelegt.

Das Unternehmen klagte zwar über eine "angespannte Situation auf den internationalen Rohstoffmärkten". Dennoch erhöhte sich unter dem Strich der Gewinn um 9,3 Prozent auf 114,8 Millionen Euro. Dementsprechend sollen auch die Anleger mehr Geld erhalten: Vorstand und Aufsichtsrat wollen die Dividende um 0,05 Euro auf 1,10 Euro je Aktie erhöhen. Einschließlich Leiharbeitern stieg zudem die Zahl der Mitarbeiter: Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte Norma 8865 Menschen, ein Jahr zuvor waren es 7667 gewesen.