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Mann+Hummel will nach Verlusten nun einsparen

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Ludwigsburg (dpa/lsw) - Der Filterspezialist Mann+Hummel ist mit seinem Konzernergebnis 2018 in die roten Zahlen gerutscht und will weltweit nun insgesamt 100 Millionen Euro einsparen. Den Abbau von 1200 Stellen, der 60 Millionen Euro bringen soll, hatte das Ludwigsburger Unternehmen bereits angekündigt. In einer Mitteilung vom Freitag war nun zudem von weiteren Einsparungen bei den Sachkosten in Höhe von 40 Millionen Euro die Rede. Details nannte Mann+Hummel nicht.

Den Angaben zufolge war der Umsatz 2018 zwar noch leicht auf 3,96 Milliarden Euro gestiegen. Das operative Ergebnis dagegen halbierte sich auf 93,6 Millionen Euro. Unter dem Strich verbuchte Mann+Hummel laut Geschäftsbericht einen Verlust von 21 Millionen Euro. Als Gründe wurden "operative Probleme" an verschiedenen Standorten, hohe Rohstoffkosten und Verschiebungen im Produktmix angegeben. Details nannte das Unternehmen nicht.

"Das erzielte Konzernergebnis entsprach nicht unseren Erwartungen und das erwartete Wachstum von Umsatz, Profitabilität und Cash Flow konnte nicht erreicht werden", räumte Mann+Hummel-Chef Werner Lieberherr in der Mitteilung ein. Die geplante Reduzierung der Kosten soll erste Auswirkungen bereits in diesem Jahr zeigen, hieß es. Für 2019 erwarte man daher eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung.