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Agrar - Stuttgart

Unions-Agrarsprecher wollen auf Dürrehilfen verzichten

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Stuttgart (dpa) - Die Agrarsprecher der CDU/CSU-Fraktionen in Bund und Ländern wollen künftig Nothilfen für dürregeplagte Bauern vermeiden. Stattdessen brauche es moderne Risikovorsorgeinstrumente, etwa über Versicherungen oder steuerliche Rücklagen, "damit wir nicht immer zu diesen in meinen Augen unsäglichen staatlichen Ad-Hoc-Hilfen kommen müssen", sagte der agrarpolitische Sprecher der Länder der CDU/CSU, Helmut Dammann-Tamke, am Dienstag nach einem Treffen der Agrarsprecher in Stuttgart. Die Agrarsprecher unterstützten etwa den Vorstoß des Bundeslandwirtschaftsministeriums, den Versicherungssteuersatz für das Risiko Dürre von bisher 19 auf 0,03 Prozent zu senken.

Dammann-Tamke sagte, der Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied habe den Landwirten 2018 mit der Forderung nach einer Milliarde Euro Hilfe gegen die Dürre keinen Gefallen getan. Das habe sofort reflexartig eine gesellschaftspolitische Debatte losgetreten nach dem Motto: Kaum geht es den Bauern schlecht, dann rufen sie sofort nach dem Staat.