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Agrar - Hannover

Ernten und Tierschutz: Tipps für Bauern beim Mähen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hannover (dpa/lni) - Um Tiere beim Mähen der Felder zu schützen, sollten Landwirte beispielsweise elektronische Wildscheuchen einsetzen. Das empfehlen die niedersächsische Landesjägerschaft, das Landvolk und die Landwirtschaftskammer. Neben akustischen Signalen könnten auch Knistertüten oder Flatterbänder Rehe und Co. von den Feldern fernhalten, teilte die Landesjägerschaft am Mittwoch mit. Je nach Wetter könnten mit Wärmebildkameras oder Infrarottechnik ausgerüstete Drohnen fliegen und Tiere in den Flächen finden, um sie vor den Erntemaschinen zu retten.

Die Verbände empfehlen darüber hinaus, von innen nach außen zu mähen, weil so Tiere besser flüchten könnten. In der Dunkelheit sollte auf Mäharbeiten möglichst verzichtet werden, da sich viele Wildtiere vor den hellen Scheinwerfern instinktiv duckten und nicht mehr wegliefen.

Niedersachsen ist mit 47 614 Quadratkilometern das zweitgrößte Bundesland nach Bayern. Fast 60 Prozent der Fläche werden nach Angaben des Landesamtes für Statistik landwirtschaftlich genutzt, gut 22 Prozent sind Wald.