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Robin Wood protestiert mit Floßtour gegen Massentierhaltung

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Aus Protest gegen die Massentierhaltung fahren Aktivisten der Umweltschutzgruppe Robin Wood mit einem Holzfloß von Hannover nach Bremen. Auf dem Weg in die Hansestadt wollen sie in den kommenden drei Wochen mehrere Stopps am Mittellandkanal und an der Weser einlegen, um mit Aktionen auf die ökologischen Folgen der industriellen Fleischproduktion hinzuweisen. Zum Start der Tour am Freitag hängten die Umweltschützer ein Banner mit der Aufschrift "Keine Landesmittel für Tierleid und Waldzerstörung" an einer Brücke über der Ihme auf. Noch bis Sonntag wird das Floß in Hannover unterwegs sein, am Montag geht es dann weiter. Robin Wood kritisiert unter anderem, dass die bei der Tierhaltung anfallende Gülle das hiesige Ökosystem zerstöre.