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Wasserball - Hannover

Waspo Hannover scheitert in der Champions-League-Endrunde

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hannover (dpa/lni) - Gastgeber Waspo 98 Hannover ist beim Final-8-Turnier der Wasserball-Champions-League im Viertelfinale ausgeschieden. Der deutsche Meister von 2018 verlor am Donnerstagabend trotz starker Leistung mit 10:14 (5:6) gegen den Rekordsieger und Topfavoriten Pro Recco aus Italien. Waspo wird jetzt beim Turnier der besten acht Mannschaften Europas am Freitag und Samstag noch um die Plätze fünf bis acht spielen.

"Wir haben ein super Spiel gemacht. Wir waren der Underdog, wir haben immer daran geglaubt, wir haben gefightet - schade, dass es nicht gereicht hat", sagte der deutsche Nationalspieler Julian Real.

Gegen den achtmaligen Champions-League-Sieger aus der Nähe von Genua hielt Waspo lange Zeit gut mit. Selbst nach einem 7:10-Rückstand im dritten Viertel kamen die Niedersachsen noch einmal auf 9:10 heran.

Titelverteidiger ist der griechische Club Olympiakos Piräus, der auch die mit Abstand meisten Fans mit ins Stadionbad von Hannover gebracht hat. Als einziges deutsches Team gewannen die Wasserfreunde Spandau 04 aus Berlin den Europapokal in den Jahren 1989, 1987, 1986 und 1983. "Hier treffen sich die Besten der Besten. Die Champions League ist die beste Wasserball-Liga, die es gibt", sagte Real. "Von der Besetzung her ist Pro Recco hier definitiv die beste Mannschaft. Sie haben aber den Zugzwang, hier zu gewinnen. Und beim Spiel gegen uns werden die anderen Teams gesehen haben, dass sie schlagbar sind."