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Volleyball - Bestensee

Netzhoppers stehen in Lüneburg vor einer hohen Hürde

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Bestensee (dpa/bb) - Ihr drittes Bundesliga-Auswärtsspiel in Folge führt die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee am Mittwoch (1900 Uhr) zur SVG Lüneburg. "Das ist eine hohe Hürde. Unser Gegner ist extrem heimstark", meinte Manager Arvid Kinder. Trainer Mirko Culic sorgt sich mehr um die kaum bundesliga-tauglichen Rahmenbedingungen in der Heimspielstätte der Niedersachsen. "Es wird nicht leicht sich anzupassen an deren enge, niedrige Halle", sagte Culic. Das Hinspiel gegen Lüneburg in eigener Halle verloren die Netzhoppers Mitte November 1:3.

Bei den Brandenburgern findet Angreifer Theo Timmermann nach seiner Sprunggelenkverletzung allmählich wieder Anschluss. "Er ist jetzt bei 70 bis 80 Prozent, braucht aber noch zwei, drei Wochen", meinte Culic. Noch nicht perfekt ist die geplante Ausleihe von Zuspieler Martin Krüger vom VfB Friedrichshafen. Mit dem Spieler und dem abgebenden Verein sind sich die Netzhoppers weitgehend einig. Allerdings verlief die Suche nach einer freien Wohnung für Krüger in Königs Wusterhausen und Umgebung bisher ergebnislos.

Ihren Fokus haben die Netzhoppers schon jetzt auf den Februar gerichtet. "Da haben wir wichtige Spiele gegen Gegner, die nicht zu den ersten Sechs der Tabelle zählen", sagt Kinder. In den Heimspielen gegen VCO Berlin, Rottenburg und Grizzlys Giesen sowie auswärts in Bühl möchte der Tabellenneunte den Sprung in die Playoff-Ränge schaffen.