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Volleyball - Bestensee

Netzhoppers belohnen sich nicht für gute Leistung

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Bestensee (dpa/bb) – Die Niederlage für die Netzhoppers KW-Bestensee kam erwartet. Sie sorgte beim Brandenburger Volleyball-Bundesligisten dennoch für Frust. "Es ist schade, dass wir uns für unsere gute Leistung nicht wenigstens mit einem Satzgewinn belohnt haben", bedauerte Trainer Mirko Culic, nachdem seine Mannschaft am Samstag mit 0:3 (22:25, 22:25, 21:25) beim Tabellenführer Alpenvolleys Haching in Innsbruck verloren hatte.

In allen drei Durchgängen schnupperten die Netzhoppers zumindest ein klein wenig an einem Satzgewinn. Dass ihnen dieses Erfolgserlebnis verwehrt blieb, lag an einer Schwäche, die sich wie ein roter Faden schon durch die ganze Saison zieht. Wenn die Mannschaft im Spiel im Bereich des 20. Punktes ankommt, geht ihr regelmäßig die Lockerheit verloren. "In engen Situationen erhöht sich der Druck, meine Jungs verkrampfen, sie sind zum Teil auch übermotiviert", erklärte Culic das Versagen in den entscheidenden Momenten.

Gegen Haching waren die Netzhoppers besonders im ersten Satz bei einer 21:19-Führung auf vielversprechendem Kurs. Danach klappte aber (fast) nichts mehr. Solche Defizite sind nicht von heute auf morgen abzustellen. "Da fehlt vielen Spielern bei uns die Routine", meinte Culic.

Nach fünf Niederlagen in Folge wartet auf die Netzhoppers am Mittwoch bei der SVG Lüneburg die nächste schwere Prüfung.