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Volleyball - Berlin

Berlin Volleys müssen an vielen "Stellschrauben" drehen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Bei den Berlin Volleys macht sich düstere Stimmung breit. "Es ist nicht einfach in diesem Jahr. Die Stellschrauben, an denen wir drehen müssen, sind sehr vielfältig", sagte Manager Kaweh Niroomand. Dieses Eingeständnis von Schwäche hatte seine Ursache ausgerechnet in einem Sieg: 3:1 (25:20, 20:25, 25:23, 25:21) hatte der deutsche Meister am Sonntag die Grizzlys Giesen bezwungen. Dabei hatten die Volleys gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten allerdings in allen vier Sätzen Defizite offenbart, die bei der individuell so stark besetzten Mannschaft zu diesem Zeitpunkt der Saison längst abgestellt sein sollten.

"In jedem Element kann man bei uns Schwächen entdecken", beklagte Niroomand. Wirklich spielbestimmend waren die BR Volleys gegen Giesen in keiner Phase. "Wir rennen dem Ganzen immer hechelnd hinterher", erkannte Niroomand. "Unseren Fans muten wir mit solchen Leistungen eine Menge zu."

Im Hinspiel gegen Giesen in Hildesheim hatten sich die BR Volleys zu Saisonbeginn noch souverän mit 3:0 behauptet. "Das war ein ganz anderer Auftritt von uns", erinnert sich Niroomand. "Alle waren entspannt, alle wussten: Wir sind besser." Die anfängliche Lockerheit und das Selbstvertrauen sind den BR Volleys nach 19 Pflichtspielen mit sieben Niederlagen jedoch abhanden gekommen. "Heute zittern wir um jeden einzelnen Punkt", sagte Niroomand.

Am Mittwoch wartet eine weitaus größere Herausforderung auf die BR Volleys. Dann tritt Erzrivale VfB Friedrichshafen in Berlin an. Niroomand setzt auf das Prinzip Hoffnung: "Das wird ein ganz anderes Spiel", sagt er.