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Volleyball - Berlin

Berlin Volleys: "Gewinnen, um dranzubleiben"

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - In der Volleyball-Bundesliga herrscht im Kampf um die vorderen Plätze dichtes Gedränge. Mit dabei sind die Berlin Volleys (26 Punkte) als Tabellendritter und der VfB Friedrichshafen (28) als Zweiter. Beide Mannschaften treffen am Mittwoch (1900 Uhr, live bei Sport1) zum Verfolgerduell in der Max-Schmeling-Halle aufeinander. "Wenn man sich die Tabelle anschaut, dann finden zwischen den Mannschaften von Platz eins bis sechs nur noch K.o.-Spiele statt. Du musst gewinnen, um dranzubleiben, gerade zu Hause", sagt Georg Klein, Mittelblocker bei den Volleys und in der Saison 2016/17 noch beim VfB Friedrichshafen unter Vertrag.

Zuletzt gegen Schlusslicht Grizzlys Giessen boten die Berliner trotz ihres 3:1-Erfolges eine dürftige Vorstellung. "Die vielen Spiele, das harte Training - da kommt schon mal kräftemäßig ein kleines Tief", entschuldigt Klein den schwachen Auftritt. Gegen seinen Ex-Club vom Bodensee gelobt der 27-Jährige Besserung. "Viel hängt davon ab, wer weniger Fehler macht", sagte Klein.

Zweimal sind sich beide Mannschaften in dieser Saison schon begegnet. Im Supercup siegte der VfB 3:1, im Bundesliga-Hinspiel in Friedrichshafen glückte den Volleys ein 3:2-Überraschungserfolg. "Friedrichshafen geht es ähnlich wie uns. Die haben auch mit Verletzungen zu kämpfen und noch Abstimmungsprobleme", meinte Klein.

Beide Mannschaften treffen in der Bundesliga zum 120. Mal aufeinander. Die Bilanz spricht mit 73 Siegen und 46 Niederlagen klar für den Rekordmeister vom Bodensee. Mit einem Sieg am Mittwoch könnten die BR Volleys jedoch wenigstens in der Heimspiel-Bilanz mit Friedrichshafen gleichziehen.