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Volleyball - Berlin

"Auch Glück gehabt": Nun wollen BR Volleys ins Halbfinale

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Trainer Cedric Enard räumte die Probleme unumwunden ein. Dennoch wollen die BR Volleys nun gleich im zweiten Playoff-Spiel in das Halbfinale einziehen. "Die Dürener haben lange Zeit unfassbar gut angenommen, aber im dritten Durchgang haben wir dann die Früchte für unser energisches Spiel geerntet", fasste der Franzose Enard das 3:0 (29:27, 25:19, 25:14) im ersten Viertelfinal-Spiel zusammen. Ein weiterer Sieg am Mittwoch bei den powervolleys Düren reicht zum Einzug in die Runde der besten Vier.

"Am Ende des ersten Satzes haben wir richtig Glück gehabt", räumte Manager Kaweh Niroomand nach Spiel eins ein. Mit 23:20 lagen die Gäste im ersten Durchgang in Führung. Enard reagierte mit etlichen Spielerwechseln. "Wir haben bei diesem Spielstand unseren Fokus nur noch darauf gerichtet, unbedingt den nächsten Punkt machen zu wollen", erzählte Mittelblocker Jeffrey Jendryk.

Vier Satzbälle in Serie hatte Düren, alle wehrten die Gastgeber ab. "Danach wurde unser Spiel immer freier", registrierte Niroomand. Doch "noch ist gar nichts passiert." Für die zweite Partie forderte er: "Wir müssen über alle Elemente Druck ausüben, den Gegner zu Fehlern zwingen."

"Speziell Samu ist vorangegangen und hat gezeigt, wie es geht - nämlich mit viel Emotionen", kommentierte der Trainer die Leistungssteigerung zum Playoff-Auftakt. Der Franzose Samuel Tuia wurde zu einem entscheidenden Trumpf. "Wir sind froh über das Ergebnis, gerade weil im ersten Spiel immer so viel Druck auf den Schultern lastet", sagte Niroomand.

Sollte den Volleys der zum Weiterkommen erforderliche zweite Sieg am Mittwoch nicht gelingen, würde es am kommenden Sonntag in Berlin zum Entscheidungsspiel kommen. Das folgende Halbfinale wird dann auf eine Serie Best-of-Five ausgeweitet, sehr zum Gefallen der Berliner. "Da kannst du dann eher auch mal eine Niederlage ausbügeln", sagte Niroomand.