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Schwimmen - Berlin

Syrische Schwimmerin Mardini will in Hamburg trainieren

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin/Hamburg (dpa) - Die syrische Schwimmerin Yusra Mardini will vorerst in Hamburg und nicht mehr in Berlin trainieren. "Ich will da einfach mal eine neue Erfahrung machen. Ob ich für immer in Hamburg bleibe, das entscheide ich in ein paar Wochen", sagte die 20-Jährige der "Bild"-Zeitung. Mardini war 2015 aus Syrien über die Balkanroute nach Berlin geflohen, wo sie seitdem trainiert und gelebt hatte.

Nach "Bild"-Angaben soll Mardini in Hamburg am Olympiastützpunkt trainieren, ihr Wohnsitz wird aber vorerst weiterhin in Berlin bleiben. Die Schwimmerin war bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro für das Team Refugee Olympic Athletes gestartet und bei der WM 2017 unter der Flagge des Weltverbands FINA. Die Vereinten Nationen ernannten sie zur UN-Sonderbotschafterin für Flüchtlinge des Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Ihr Leben soll verfilmt werden.