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Handball - Berlin

Macher Hanning verlängert bis 2023 bei Füchsen Berlin

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Handball-Bundesligist Füchse Berlin setzt langfristig auf das Erfolgsmodell Bob Hanning. Der Geschäftsführer verlängerte seinen Vertrag beim Hauptstadtclub vorzeitig um fünf Jahre bis 2023, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Es sei eine "einfache Entscheidung" gewesen, sagte der 49-Jährige. Er habe sich vor der Unterschrift die Frage gestellt: "Brenne ich wie am ersten Tag für unser Projekt, habe ich die Motivation und Kraft, unsere Ziele weiter mit der gleichen Intensität zu verfolgen?" Sein bisheriger Kontrakt wäre nach dieser Saison im Juni 2018 ausgelaufen.

Hanning ist bereits seit zwölf Jahren für die Füchse tätig. Mit ihm kehrten die Berliner in die Bundesliga zurück und holten den deutschen Pokal, den EHF-Pokal und zweimal die Club-Weltmeisterschaft. "Bob Hanning ist ein Glücksfall für den Berliner Handball", sagte Füchse-Präsident Frank Steffel. "Er hat in all den Jahren sehr viel für die Füchse Berlin, den gesamten Handball in der Bundeshauptstadt und auch weit darüber hinaus bewegt."

Mit seiner Vertragsverlängerung umriss Hanning auch die Ziele der zukünftigen Arbeit des Vereins abseits des Felds. So müssten die Füchse "noch ein Stück wachsen", um gegen die Spitzenclubs mithalten zu können. "Wir werden nie ein Club sein, der sich über Mäzene oder Konzerne steuern lassen will und dabei eigene Werte aufgeben muss", betonte Hanning. "Auch werden wir nie acht oder neun Spieler pro Saison wechseln."

Die Füchse bestreiten an diesem Samstag ihr erstes Saison-Pflichtspiel in der ersten DHB-Pokalrunde gegen HF Springe. Danach streben die Berliner bei der IHF Super Globe in Doha ihren dritten Club-WM-Titel in Serie an. Zum Ligaauftakt geht es für das Team von Trainer Velimir Petkovic am 3. September gegen die Eulen Ludwigshafen.