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Handball - Berlin

Füchse-Trainer Petkovic: "Bin richtig glücklich"

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Wetzlar/Berlin (dpa) - Velimir Petkovic war die Erleichterung und Zufriedenheit nach zuletzt zwei Niederlagen deutlich anzumerken. "Ich bin richtig glücklich über die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben heute eine andere Einstellung in der Deckung gezeigt und im Angriff mit den jungen Frederik Simak und Jacob Holm die richtigen Aktionen gestartet", sagte der Handball-Trainer der Füchse Berlin nach dem 29:24-Bundesligasieg bei der HSG Wetzlar.

Wegen der anhaltend prekären Personallage konnten bei den Mittelhessen zwei Youngster wie Holm und Simak glänzen. Aber auch Hans Lindberg ging als Kapitän voran und glänzte mit elf Toren. "Ich bin stolz auf die Mannschaft. Man sieht, dass uns viele Spieler fehlen", befand der Däne: "Die Basis war heute das Zurücklaufen und die gute Abwehr."

Mit einem gut aufgelegten Silvio Heinevetter im Tor und einer kompakt stehenden Abwehr kamen die Füchse zu leichten Gegenstoß-Treffern. Genau so hatten sich Trainer und Spieler des EHF-Pokalsiegers das vorgestellt. Sogar der reaktivierte Keeper Petr Stochl kam nach dem Ausfall von Heinevetter-Ersatz Malte Semisch (Bandscheibenvorfall) zu einem Mini-Einsatz.

Mit 16:8-Punkten rückten die Füchse vorerst auf Platz fünf vor und nähern sich den Rängen an, die zur Europapokal-Teilnahme berechtigen. Um sich dort zu halten, müssen die Füchse in einer Woche gegen Melsungen nachlegen. "Ich hoffe, dass gegen Melsungen Spieler zurückkommen", sagte Coach Petkovic, der angesichts der vielen Verletzten von einer schweren Vorbereitung sprach. Gegen Wetzlar haben alle die richtigen Lösungen gefunden.