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Die möglichen deutschen EM-Spielorte 2024

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Nyon (dpa) - Aus Zeiten der WM 2006 hält sich die Legende, dass Bremen nicht Spielort wurde, weil Franz Beckenbauer auf dem Stadionparkplatz versehentlich in eine Pfütze trat.

Für die EM-Bewerbung 2024 wollte der Deutsche Fußball-Bund jeden Verdacht der unlauteren Einflussnahme verhindern. Bei der Evaluierung der Spielortkandidaten wurde daher Transparency International eingebunden.

Das Bewerbungsverfahren endete in einem Evaluationsbericht. Letztlich wurden die demnach zehn besten Stadien ausgewählt: Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt. Keine Spiele wird es hingegen in Nürnberg, Hannover, Mönchengladbach und wie 2006 in Bremen geben.

Die möglichen zehn deutschen EM-Stadien 2024:

Berlin (70.033 Zuschauer): Am Olympiastadion führt kein Weg vorbei. Die historische Arena war schon Finalort bei der WM 2006.

München (66.026): Die Arena der Bayern wird zentraler EM-Ort sein. Schon 2020 finden hier vier Spiele beim Zwölf-Nationen-Turnier statt.

Düsseldorf (46.264): Für die WM 2006 nicht berücksichtigt, kam der Heimspielort der Fortuna im Bewertungsranking auf Platz drei.

Stuttgart: (50.998): Die Mercedes-Benz-Arena war einst noch als Neckarstadion auch bei den Heim-Turnieren 1974, 1988 und 2006 dabei.

Köln (46.922): Die Heimat des FC bekam in der Kategorie "Vision und Konzept" mit München die beste Note. 2006 schon WM-Spielort.

Hamburg (50.215): Das Nordlicht holte die meisten Punkte bei Hotels und Trainingseinrichtungen. Bei deutschen Turnieren immer dabei.

Leipzig (46.635): Der einzige Spielort-Kandidat aus den neuen Bundesländern landete immerhin vor Traditionsstadien im Ruhrpott.

Dortmund (61.524): Die legendäre Südtribühne soll bei der EM nicht fehlen. Aber die Infrastruktur der Stadt gehört nicht zur Spitze.

Gelsenkirchen (49.471): Kein Fußball ohne Schalke. Die Themen Sicherheit und Hotels wären fast zum Streichgrund geworden.

Frankfurt (48.057): Die Arena gleich neben der DFB-Zentrale kam nur auf Rang zehn, das reichte gerade noch so zum EM-Kandidaten.