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Fußball - Unterhaching

WM-Schiedsrichter Brych: Besseres Gefühl mit Videobeweis

Direkt aus dem dpa-Newskanal

München (dpa) - Der deutsche WM-Schiedsrichter Felix Brych hat anfängliche Schwierigkeiten mit dem Videobeweis eingeräumt. "Ehrlich gesagt habe ich mich in der Hinrunde mit dem Videobeweis nicht so wohlgefühlt, jetzt habe ich ein besseres Gefühl", sagte Brych dem "Münchner Merkur" (Dienstag-Ausgabe) in einem Interview. "Man braucht Erfahrungswerte. Und wir haben für die WM viel getestet", fügte der Unparteiische aus München hinzu. Für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist er daher optimistisch.

Brych erklärte, es herrsche immer noch eine falsche Erwartungserhaltung, weil es viele Entscheidungen in Grauzonen gebe, die umstritten seien. "Wenn wir aber durch den Videobeweis dazu kommen, dass 80 Prozent der klaren Fehler eliminiert werden, ist das positiv", bemerkte der 42-Jährige, der in Russland zum zweiten Mal nach 2014 bei einer WM-Endrunde dabei ist.