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Fußball - Sinsheim

Hoffenheim wehrt sich: "Mordaufruf" gegen Dietmar Hopp

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Sinsheim (dpa) - Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich in einem offenen Brief gegen die Anfeindungen gegen ihren Mäzen Dietmar Hopp gewehrt. "Mit tiefer Erschütterung haben wir die Anfeindungen gegen Dietmar Hopp im Rahmen unseres Heimspiels am Samstag gegen Borussia Dortmund erlebt. Wir verurteilen diese auf das Schärfste", heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Schreiben der Geschäftsführung des Bundesligisten.

Die Mitteilung richtete sich "an die Clubs, Gesellschaften und Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, an den Deutschen Fußball-Bund, an die Deutsche Fußball Liga, an die Fußballfans in Deutschland". Dortmunder Fans hatten zu Beginn des Spiels gegen die Borussia am Samstag einen großen Banner ausgerollt, der das Konterfei Hopps hinter einem Fadenkreuz darstellte. Zudem gab es weitere beleidigende Spruchbänder und Schmähgesänge gegen den 78-Jährigen. Die Gäste-Anhänger protestierten damit gegen Hausverbote von Fans aus ihrem Lager.

"Denjenigen, die gestern mit unverhohlenem Hass und Hetze bis hin zu einem Mordaufruf nicht nur die Werte des Fußballs verraten, sondern eindeutig gegen Recht und Gesetz verstoßen, müssen wir entschieden entgegentreten: Vereine, Verbände, Verantwortliche, Spieler und Fans", forderte Hoffenheim in der Pressemitteilung. Dortmunds Club-Chef Hans-Joachim Watzke hat sich am Sonntag für das Verhalten von BVB-Zuschauern in Sinsheim öffentlich entschuldigt.