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Fußball - Osnabrück

VfL Osnabrück steigt zum siebten Mal in die 2. Liga auf

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Osnabrück (dpa/lni) - Der VfL Osnabrück kehrt nach acht Jahren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück. Der vorzeitige Aufstieg des Traditionsclubs steht durch das 2:0 (1:0) am Samstag gegen den VfR Aalen fest, da gleichzeitig Konkurrent SV Wehen Wiesbaden bei Carl-Zeiss Jena mit 1:3 verlor. Dadurch ist der souveräne Spitzenreiter VfL bei vier noch ausstehenden Spielen nicht mehr von einem der beiden Aufstiegsränge der 3. Liga zu verdrängen und steigt zum siebten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga auf.

Vor dieser Spielzeit hatte das Team von Trainer Daniel Thioune nicht zu den Aufstiegskandidaten gehört, denn in der Vorsaison war der VfL nur Tabellen-17. geworden. Nach einem großen Umbruch mit 16 Ab- und 14 Zugängen spielten die Niedersachsen aber eine extrem souveräne Saison ohne jeden Einbruch. Vier Spieltage vor dem Saisonende hat Osnabrück mit 73 Punkten aus 34 Spielen elf Zähler Vorsprung auf den KSC auf Rang zwei.

Auch am Samstag gegen Aalen zeigten der VfL kaum Schwächen. Die abstiegsbedrohten Gäste wurden von Beginn an in die Defensive gedrängt. Die ohnehin gute Atmosphäre der 18 999 Zuschauer an der Bremer Brücke wurde durch den Führungstreffer des 19 Jahre alten Felix Agu nach 28 Minuten nochmals verbessert.

Als kurz vor dem Ende Benjamin Girth auf 2:0 erhöhte, stürmten einige Osnabrücker Anhänger bereits auf das Spielfeld. Nach kurzer Unterbrechung ging es weiter, ehe der Abpfiff von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die doppelte Party endgültig beginnen ließ. Denn Aufstiegs- und Geburtstagsfeier fallen beim VfL an diesem Wochenende zusammen. In der vergangenen Woche war der Club 120 Jahre alt geworden.