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Fußball - Hamburg

Erste Fans fordern Entschädigung nach Pyros im Derby

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hamburg (dpa/lno) - Nach den Pyro-Vorfällen im Fußball-Stadtderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV (0:4) haben sich 200 Stadionbesucher beim gastgebenden Kiezclub gemeldet. Dieser hatte den Pyro-Opfern nach dem Zweitliga-Spiel im Millerntor-Stadion am 10. März, das wegen des Abbrennens von Pyrotechnik kurz vor dem Abbruch stand, Entschädigung in Aussicht gestellt.

"Wir haben in unserer Stellungnahme nach dem Spiel dazu aufgerufen, dass sich Fans, die nachweislich geschädigt wurden, bei uns melden sollen, um über eine Schadensregulierung zu sprechen", sagte St.-Pauli-Pressechef Christoph Pieper am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht der "Hamburger Morgenpost" (Mittwoch). "Wir wollen schnell und unbürokratisch helfen", fügte der Sprecher hinzu.

Einige Personen hätten ihren Unmut über die Ausschreitungen zum Ausdruck gebracht, andere wichtige Hinweise gegeben und wieder andere tatsächlich Schäden erlitten. Pieper: "Jede Meldung wird als Einzelfall behandelt und eine individuelle Lösung gefunden."