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Fußball - Bremen

Nach Pokallos Werder: Delmenhorst erwägt Stadionumzug

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Delmenhorst (dpa/lni) - Atlas Delmenhorst will mit Werder Bremen über eine Verlegung des Pokalspiels in Wohninvest Weser-Stadion sprechen. Demnach erwägt der niedersächsische Fünftligist den Tausch des Heimrechts. "Das waren unsere ersten Gedanken hier beim Feiern im Vereinsheim. Wir werden in den nächsten Tagen sicher mit Werder darüber reden, ob das Spiel vielleicht besser im Weserstadion stattfinden sollte", sagte Atlas-Abteilungsleiter Thomas Luthardt nach der Auslosung am Samstagabend dem Portal meinwerder.de.

Ob der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem aber zustimmt, ist fraglich. Möglich wäre aber wohl die Verlegung des Nachbarschaftsduells an einen neutralen Ort, sollte sich in der Nähe ein größeres Stadion finden. Das Atlas-Stadion fasst 12 000 Zuschauer. Das Spiel dürfte aber deutlich mehr Interessierte aus der Gegend anlocken. "Aus Vereinssicht ist es das beste Los, was wir hätten kriegen können", sagte Delmenhorsts Teammanager Bastian Fuhrken.

Auch für Werder ist die Partie etwas besonderes: Delmenhorst ist die Heimatstadt von Chefcoach Florian Kohfeldt. "Wir freuen uns sehr über das Los. Das Spiel ist aufgrund der Nähe für das gesamte Werder-Land etwas Besonderes", sagte Kohfeldt. Beide Städte grenzen aneinander. Die Stadien der Clubs liegen nur 16 Kilometer voneinander entfernt.