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Basketball - Berlin

ALBA beweist bei Gdynia-Sieg Kampfgeist

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Erleichtert verbuchte Basketball-Bundesligist ALBA Berlin den hart erkämpften 82:68-Erfolg gegen Arka Gdynia im Eurocup. "Ich bin aber froh, dass wir am Ende eine gute Mentalität gezeigt haben", sagte Trainer Aito Garcia Reneses. Gegen die Polen tat sich ALBA am Dienstagabend überraschend lange Zeit schwer.

"Man hat gemerkt, dass wir drei Spiel in sechs Tagen und einige Reisen in den Knochen haben", erklärte Manager Marco Baldi. ALBA wirkte unkonzentriert, leistete sich ungewohnt viele Fehlwürfe. Vom Offensiv-Feuerwerk der bisherigen Heimspiele war wenig zu sehen. "Aber wir haben gezeigt, dass wir auch Spiele gewinnen können, in die wir uns erst rein arbeiten müssen", sagte Baldi.

Bedanken konnten sich die Berliner bei Peyton Siva. Mit 27 Punkten und acht Assists war der Amerikaner der überragende Spieler - das war besonders wichtig, weil es bei vielen anderen nicht gar rund lief. "Er hat das Ding voll rausgezogen", sagte Kapitän Niels Giffey. Allein sechs Drei-Punkt-Würfe gelangen dem US-Spielmacher.

"Das war heute meine Nacht. Aber das Besondere an unserem Team ist ja, dass in jedem Spiel jemand anderes herausstechen kann", gab sich Siva bescheiden. Besonders in der Endphase wurde er von den Teamkollegen gesucht. "Und so haben sie für mich immer wieder offene Wurfpositionen geschaffen", lobte er das Team.

Mit dem dritten Sieg im vierten Eurocup-Spiel besitzt ALBA eine gute Ausgangslage in der Gruppe B. Die ersten vier Teams der Sechsergruppe erreichen die Top16-Runde. Für die kommenden Aufgaben müssen sich die Berliner aber wieder steigern.

Viel Zeit zur Regeneration bleibt nicht. Schon am Freitagabend empfangen die Berliner die MHP Riesen Ludwigsburg in eigener Halle. "Wir müssen sehen, dass wir bis dahin unser Energielevel wieder hochfahren", sagte Giffey.