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Basketball - Berlin

ALBA Berlin plagen vor Vechta-Spiel Personalsorgen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Nur drei Tage nach dem harten Eurocup-Spiel in Bursa erwartet ALBA Berlin in der Basketball-Bundesliga die nächste schwierige Aufgabe. Am Samstagabend müssen die Berliner bei RASTA Vechta antreten (20.30 Uhr). "Sie spielen im Moment einen sehr guten Basketball mit enorm viel Intensität", warnte Trainer Aito Garcia Reneses vor dem Bundesliga-Neunten.

ALBA steckt im Reisestress. Eine große Vorbereitung auf die Partie war deshalb gar nicht möglich. Das Team steuerte direkt aus der Türkei über Hamburg Vechta an. "So mussten wir wieder viel reisen", klagte Aito. Zudem plagen die Berliner einige Personalsorgen.

Zu den verletzten Joshiko Saibou (Fußentzündung) und Peyton Siva (Rippenbruch) kam noch Martin Hermannsson. Der Isländer zog sich einen Bänderriss im Fuß zu. Das Problem: Alle drei spielen auf der Guard-Position. "Das macht uns das Leben zusätzlich schwer", meinte Aito. So müssen erneut andere in die Bresche springen - vor allem die jungen Spieler im Kader.

"Das Gute ist, dass bisher andere Jungs stark aufspielten und wir ihr Fehlen bislang ganz gut kompensieren können", erklärte Flügelspieler Luke Sikma optimistisch. Einer, der auf der Spielmacher-Position mehr Einsatzzeit bekommen wird, dürfte Eigengewächs Jonas Mattisseck sein.

"Für mich ist das natürlich eine gute Chance, mich zu beweisen", sagte der 18-Jährige. Auch wenn er zugibt, dass die Umstände angenehmer sein könnten: "Natürlich wünscht man niemanden eine Verletzung." Das er jetzt mehr Verantwortung im Spiel übernehmen muss, schreckt den gebürtigen Berliner nicht ab. "Ich habe sehr viel Selbstvertrauen und glaube an mich", betonte Mattisseck.