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Wohnungspolitik - Berlin

Eisenbahnvermögen: Rund 20 100 qm könnten bebaut werden

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Berlin/Dresden (dpa/sn) - Eine Fläche so groß wie fast drei Fußballfelder wäre in Sachsen aus den unbebauten Grundstücken im Bundeseisenbahnvermögen für den Wohnungsbau geeignet. Rund 20 100 Quadratmeter kämen als Baufläche in Frage, wie aus einer Auskunft des Bundesverkehrministeriums an den Bundestagsabgeordneten Kai Wegner (CDU) hervorgeht.

Bei dem 1994 entstandenen Bundeseisenbahnvermögen handelt es sich um eine Bundeseinrichtung, die Grundstücke verwaltet, die nicht mehr von der Deutschen Bahn genutzt werden. Bundesweit sollen rund 155 000 Quadratmeter in neun Bundesländern für den Wohnungsbau geeignet sein.

Das Bundesverkehrsministerium setzt sich nach eigenen Angaben für den verbilligten Verkauf von Grundstücken an Kommunen als Bauland für Wohnungen ein. Hierzu seien die Gespräche mit dem Finanzministerium noch nicht abgeschlossen. "An der Schaffung von neuem Wohnraum muss der Bund auch über die bundeseigenen Unternehmen mitwirken", erklärte Wegner - auch Berliner CDU-Chef - in einer Pressemitteilung. Grundstücke, die künftig von der Bahn nicht gebraucht würden, müssten für den Wohnungsbau mobilisiert werden.