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Wahlen - Kiel

32 000 Schüler im Norden üben wählen

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Kiel (dpa/lno) - Rund 32 000 Schüler an 144 Schulen in Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesen Tagen an einer Juniorwahl zur Europawahl. Nach inhaltlichen Vorbereitungen im Unterricht simulieren die Mädchen und Jungen ab der 7. Klasse realitätsgetreu den Wahlablauf mit allem, was dazugehört - mit Wahlbenachrichtigung, Wahlkabinen, Wahlurne und Stimmzettel des Wahlkreises.

Die Schüler bilden auch selbst die Wahlvorstände, legen Wählerverzeichnisse an, verteilen Wahlbenachrichtigungen und betreuen den gesamten Ablauf im Wahllokal. Das Ergebnis wird am Sonntag zeitgleich zur Prognose der "echten" Europawahl um 18.00 Uhr im Internet veröffentlicht.

"Die Juniorwahl trägt dazu bei, dass sich junge Menschen schon vor ihrem 18. Geburtstag mit Politik und ihren demokratischen Rechten beschäftigen", sagte am Montag der Schirmherr der Aktion, der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann. Bei der Europawahl dürfen erst 18-Jährige ihre Stimme abgeben. In ganz Deutschland nehmen mehr als 2700 Schulen an der Juniorwahl teil.