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Regierung - Stuttgart

Kretschmann: Kein Problem in Beratertätigkeit seines Sohnes

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stuttgart (dpa/lsw) - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die unentgeltliche Beratertätigkeit seines Sohnes für die Regierungszentrale verteidigt. "Ich sehe das nicht kritisch und würde das wieder machen", sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Johannes Kretschmann hatte das Staatsministerium bei dessen Initiative zur Bewahrung des schwäbischen Dialektes beraten, dafür aber kein Geld bekommen. Die oppositionelle SPD hatte Kretschmann trotzdem unlautere Motive vorgeworfen. Denn Kretschmann gebe seinem Sohn die Gelegenheit, sich beruflich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Kretschmann entgegnete, sein Sohn arbeite als Online-Redakteur für das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom. "Es ist mir nicht ersichtlich, wo ich ihn da promovieren soll. Ich halte das für sehr weit hergeholt", sagte er.