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Regierung - Potsdam

Bedenken im Landesbetrieb Forst gegen Umzugspläne

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Potsdam/Eberswalde (dpa/bb) - Im Landesforstbetrieb Brandenburg stoßen die Pläne der rot-roten Landesregierung zur Verlegung des Hauptsitzes von Potsdam nach Eberswalde auf Bedenken. Die Entscheidung sei überraschend gekommen, hieß es am Samstag aus Kreisen des Forstbetriebs. Die Mitarbeiter hätten sich in Potsdam in den vergangenen Jahren eingerichtet. Die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (Samstag) hatten zuvor über die Kritik berichtet.

Das Kabinett hatte beschlossen, dass das Wissenschaftsministerium von Potsdam nach Cottbus und der Hauptsitz des Landesforstbetriebs nach Eberswalde ziehen soll. Vom Umzug in die Kreisstadt des Landkreises Barnim, der bis 2023 geplant ist, sollen knapp 90 Beschäftigte betroffen sein. In Eberswalde arbeiten bereits Dutzende Mitarbeiter der Behörde. Die Forstgewerkschaft IG BAU und der Bund Deutscher Forstleute dringen auf eine gemeinsame Suche nach einer Lösung mit den Beschäftigten.