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Parteien - Magdeburg

CDU will Bürger zu Zukunftsthemen befragen

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Magdeburg (dpa/sa) - Wie soll das Land in elf Jahren aussehen? Die CDU will die Sachsen-Anhalter zu ihrer Meinung bei wichtigen Zukunftsthemen befragen. Vor diesem Hintergrund habe die Partei eine Kommission "Sachsen-Anhalt 2030" berufen, sagte Landeschef Holger Stahlknecht am Montag in Magdeburg. Es gehe dabei um einen "Sachdialog über Sachthemen", der eineinhalb Jahre lang geführt werden solle. Als Beispiele nannte die Parteispitze den Klimaschutz, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land sowie die Digitalisierung.

Am Montagabend wollte die Landes-CDU auf Facebook und Instagram dazu aufrufen, sich mit eigenen Vorschlägen an die Partei zu wenden, wie CDU-Bundestagsabgeordneter Sepp Müller ergänzte. Er leitet die 34-köpfige Kommission. Im kommenden Jahr soll der Dialog mit den Bürgern vertieft werden. Zuvor will die Partei ihre eigenen gut 6600 Mitglieder eng in die Suche nach dem künftigen Kurs einbinden. Am Ende sollen die Ergebnisse analysiert und zu einem Programm zusammengefasst werden. Das werde sich auch im Wahlprogramm 2021 abbilden, hieß es.

"Es ist kein Wahlkampfauftakt", sagte Stahlknecht zur Arbeit der Kommission. "Wir wollen ein Stück weit auch sehen, wie soll Sachsen-Anhalt 2030 aussehen und an der ein oder anderen Stelle auch mal hinterfragen, ob das, was wir als politische Idee schon seit Langem verfolgen, auch so gedeckt wird, durch das, was die Bevölkerung sieht", ergänzte Generalsekretär Sven Schulze.