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Thüringens CDU-Chef Mohring plädiert für Mindestrente

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Erfurt (dpa) - Thüringens CDU-Chef Mike Mohring hat vor den Landtagswahlen im Herbst in Ostdeutschland die Einführung einer Mindestrente verlangt. Sie solle zehn Prozent über der Grundsicherung liegen, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag. Die Forderung stehe in einem von Mohring mitverfassten Antrag für eine Tagung des CDU-Vorstandes am Sonntag. Danach soll der Staat niedrige Renten von langjährig Versicherten aufstocken.

"Für den inneren Zusammenhalt ist es wichtiger, als manche glauben, die Rentenfrage im Osten politisch richtig zu beantworten", sagte Mohring. Eine Mindestrente käme auch jenen zugute, "die ein Leben lang gearbeitet haben oder unverschuldet durch den Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft nur gebrochene Erwerbsbiografien vorweisen können", zitiert der "Spiegel" aus dem Papier.

Im September und Oktober 2019 sind Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen sowie in Thüringen. In Thüringen ist die CDU, die seit der Wiedervereinigung die Ministerpräsidenten stellte, erstmals seit 2014 in der Opposition.