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Migration - Rostock

Rostock will 20 aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen

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Rostock (dpa/mv) - Rostock will bis zu 20 Geflüchtete aufnehmen, die im Mittelmeer aus Seenot gerettet wurden. Rostock biete ihnen Aufnahme und Fürsorge an, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die neugewählte Bürgerschaft habe diese Absicht in ihrer ersten Sitzung bekräftigt. "Wir stehen zu unserem Wort und wollen den gestrandeten Hilfesuchenden in unserer Stadt Unterkunft und Betreuung sichern", sagte der noch amtierende Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos).

Die Kosten für die Unterbringung werde die Stadt tragen, wenn Bund oder Land sich nicht beteiligten. "Angesichts der großen menschlichen Tragödien, die sich tagtäglich vor den Augen der Welt abspielen, ist es Zeit zu Handeln. Wir werden mit Nachdruck unseren Beitrag leisten, auch finanziell", sagte Methling. Humanität dürfe nicht untergehen, dies sei eine gemeinsame Verantwortung. "Ostsee und Mittelmeer sollen Meere des Friedens sein, die Menschen miteinander verbinden."

Rostock gehörte zu den ersten Städten, die sich 2018 in einer gemeinsamen Erklärung als "Sichere Häfen" zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen bereit erklärten. Mittlerweile haben sich rund 60 deutsche Städte der Erklärung angeschlossen.