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Landtag - Mainz

AfD-Fraktion schlägt Rentenkonzept vor

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Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische AfD-Fraktion hat einen Vorschlag zum Rentenkonzept ihrer Partei erarbeitet. Die Beitragsbasis müsse breiter werden und die Wertschöpfung der Arbeitgeber einfließen, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Timo Böhme am Montag in Mainz nach einer dreitägigen Klausur der Fraktion. Es gebe in Deutschland sehr erfolgreiche Unternehmen mit wenigen Beschäftigten, die kaum etwas zur Rente beitrügen. Dies stehe im Missverhältnis zu dem, was sie im Land nutzten.

Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sollten nach ihrer Leistungsfähigkeit zur Rentenversicherung beitragen, sagte Böhme. Der Fraktionsvorsitzende Uwe Junge ergänzte: "Wer Kinder groß gezogen hat, soll das in der Rente deutlich spüren."

Grundsicherung bedeute nur Überleben, aber keinen Wohlstand, sagte Böhme. Die Bürger müssten aber für ihr Alter erfolgreich Rücklagen aufbauen können. Junge sprach von einem Beitrag zur Diskussion der Partei-Gremien über das Konzept am kommenden Wochenende in Berlin. Bei einem Parteitag im September solle dann ein solches Konzept vorgestellt werden.