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Konflikte - Göttingen

Terrorfahnder prüfen Ermittlungen gegen Göttinger Studenten

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Göttingen (dpa/lni) - Im Fall des angeblich wegen Terrorkontakten aus Ägypten abgeschobenen Göttinger Studenten prüft die Celler Generalstaatsanwaltschaft, ob es Anhaltspunkte für hier verfolgbare Straftaten gibt. Grundlage seien Informationen aus ägyptischen Medien, teilte die für Terrorismusbekämpfung zuständige Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit.

Der in Ägypten von den Behörden festgehaltene 23-Jährige, der die deutsche und ägyptische Staatsbürgerschaft besitzt, kehrte nach Angaben seiner Familie am Freitag nach Deutschland zurück. Nach Darstellung der staatlich gelenkten ägyptischen Zeitung "Al-Ahram" vom Freitag war der 23-Jährige wegen mutmaßlicher Terrorverbindungen nach Deutschland abgeschoben worden.

Wie die Zeitung berichtete, habe der Mann versucht, sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf der Sinai-Halbinsel anzuschließen. Der Student war vor zwei Wochen bei der Einreise nach Kairo von den ägyptischen Behörden festgehalten worden und galt anschließend zunächst als verschwunden.