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Kommunen - Halle (Saale)

Kommunen nehmen zum Jahresbeginn weniger Steuern ein

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Halle (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Kommunen haben zum Jahresbeginn weniger Steuern eingenommen. Im ersten Quartal hätten sich die Steuern und steuerähnlichen Abgaben auf 292 Millionen Euro belaufen und somit fünf Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums gelegen, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mit. Grund- und Gewerbesteuer hätten 277,7 Millionen Euro ausgemacht. Das seien 3,2 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten 2018 gewesen.

Der Anteil an der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer sei um 45,2 Prozent auf 7,8 Millionen Euro zurückgegangen, es hätten sich die Auszahlungsmodalitäten verändert. Die sonstigen Gemeindesteuern aus Vergnügung-, Hunde- und Zweitwohnungssteuer sowie die Abgaben von Spielbanken summierten sich den Angaben zufolge auf sechs Millionen Euro und lagen damit 2,8 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals.

Im Vergleich machten die Statistiker einen deutlichen Unterschied zwischen den kreisfreien Städten und den kreisangehörigen Gemeinden aus. Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau hätten zusammen 77,4 Millionen Euro Steuern und steuerähnliche Abgaben eingenommen: ein Plus von 14,1 Prozent. Die kreisangehörigen Gemeinden hingegen hätten ein Minus von 10,5 Prozent verbucht, die Steuereinnahmen betrugen dort 214 Millionen Euro.