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Kommunen - Frankfurt am Main

Kommunen wollen Ausbau mit Glasfaserkabeln vorantreiben

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Ausbau des Internets in der Region Rhein-Main soll weiter vorangetrieben werden. Alle Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie alle Gewerbebetriebe sollen bis zum Jahr 2025 einen gigabitfähigen Internetzugang bekommen, teilte der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main am Donnerstag mit. Das Gleiche gelte für 50 Prozent aller Privathaushalte, bis zum Jahr 2030 sollen es 90 Prozent sein. Eine entsprechende Absichtserklärung hätten die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Hochtaunus, Main-Kinzig, Main-Taunus, Offenbach, Rheingau-Taunus, Wetterau sowie in Teilen der Kreis Bergstraße gemeinsam mit den Städten Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden unterzeichnet.

Bedingung sei demnach ein freier Internetzugang, so dass jeder Endverbraucher seinen Dienstleister selbst wählen könne. In Gebieten, in denen dies nötig sei, soll der Ausbau gefördert werden. Bei Bedarf sollen die Kommunen die nötigen Rohre an die Telekommunikationsdienstleister verpachten. Die Koordination hat zunächst der Regionalverband übernommen.

"Gemeinsames Handeln sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Region Frankfurt-Rhein-Main im Vergleich mit führenden Industrie-Regionen in Europa", sagte der hessische Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt. Nur ein flächendeckender Glasfaserausbau biete die notwendige Kapazität und Qualität für eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Es sei ein "wichtiger und richtiger Schritt", dass Kommunen hier mit der Privatwirtschaft kooperierten.