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EU - Greifswald

EU-Kommission in Leibniz-Institut und Stettiner Klinik

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Greifswald (dpa/mv) - Eine Delegation der EU-Kommission informiert sich heute und Donnerstag im deutsch-polnischen Grenzbereich über Projekte, die mit europäischen Mitteln gefördert werden. Der Besuch beginnt in Greifswald am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP). Es will den Gästen ein  Vorhaben im Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg vorstellen, wie eine Sprecherin mitteilte.

Wissenschaftler, Ärzte und Unternehmer aus der Medizinbranche entwickeln demnach gemeinsam innovative Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten auf dem Gebiet von Diabetes und Wundheilung. Mit Geldern von der EU seien Labore für die praxisnahe, interdisziplinäre Forschung direkt neben den OP-Sälen eingerichtet. Dies beschleunige die Übertragung von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung erheblich.

Der Generaldirektor für Regionalpolitik und Stadtentwicklung bei der EU-Kommission, Marc Lemaitre, wird von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Rudolph und seinem polnischen Amtskollegen im Ministerium für Investitionen, Adam Hamryszczak, begleitet.

Auf dem Programm stehen in Greifswald außerdem eine Präsentation von EU-Projekten aus dem Ostseeraum im Pommerschen Landesmuseum sowie ein Bürgerforum. Am Donnerstag besuchen die Politiker in Stettin unter anderem die Medizinische Universität.