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Demonstrationen - Berlin

Klimaschützer zelten vor dem Kanzleramt für die Umwelt

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Campen fürs Klima: Umweltschützer demonstrieren über Pfingsten im Berliner Regierungsviertel für mehr Klimabewusstsein. Am Samstagmittag waren etwa 40 Menschen bei dem Camp, wie eine Sprecherin der Bewegung "We4Future" sagte. Neben den sechs Gemeinschaftszelten waren demnach etwa 25 private Zelte auf der Wiese vor dem Tipi am Kanzleramt aufgestellt. Die Bewegung versteht sich laut Internetseite als "Teil einer vielfältigen Klimabewegung".

In Arbeitsgruppen wollen die Teilnehmer bis Montagnachmittag Lösungen für die Klimakrise erarbeiten, sich vernetzen und ins Handeln kommen. Am Sonntagnachmittag soll der "zivile Klimanotstand" ausgerufen werden. Das bedeute, als Privatperson die Klimakrise anzuerkennen und eigene Handlungen und Entscheidungen auf eine klimagerechte Welt auszurichten, heißt es in einer Erklärung auf der Homepage der Bewegung. Nach dem Camp soll die Idee in Universitäten, Unternehmen, Kommunen und Institutionen getragen werden.

Die Organisatoren rechneten im Laufe des Tages noch mit mehr Teilnehmern, 200 waren angemeldet. Unter anderem hatten sich Aktivisten der Umweltbewegungen "Students for Future" und "Extinction Rebellion" angekündigt.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte erst kurz vor dem Start des Camps am Freitagabend entschieden, dass private Zelte erlaubt sind. Die Polizei hatte zunächst nur größere Versammlungszelte genehmigt.