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Landrat: Kohle-Soforthilfe sollte vor Ort verwaltet werden

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Naumburg/Berlin (dpa) - Die Kommunen in den ostdeutschen Braunkohlerevieren sollten die angekündigten Millionen für ein Sofortprogramm aus Sicht eines sachsen-anhaltischen Landrats selbst verwalten dürfen. Das sei ein Wunsch der Städte und Landkreise im Mitteldeutschen Revier, sagte Götz Ulrich (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Bisher gebe es aber wenige Signale, dass dieser Wunsch erfüllt werde.

Der Landrat des Burgenlandkreises führt einen Zusammenschluss der Kommunen um das Revier herum. Bisher hat die Initiative 16 Millionen Euro, um den Wegfall der Kohleförderung langfristig zu planen und erste Projekte umzusetzen. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sollen für das Mitteldeutsche und das Lausitzer Revier noch in diesem Jahr 150 Millionen Euro Soforthilfe bekommen. In Berlin ist am Dienstagabend ein Kohlegipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierungschefs der vom Kohle-Aus betroffenen Länder geplant.