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Bundesrat - Bremen

Bremen erwartet insgesamt 48 Millionen Euro aus Digitalpakt

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Bremen (dpa/lni) - Nach der Einigung auf eine Grundgesetzänderung für den Digitalpakt erwartet das kleinste Bundesland Bremen insgesamt 48 Millionen Euro verteilt über fünf Jahre. Nach Angaben aus dem Bildungsressort stehen jährlich 9,6 Millionen Euro zur Verfügung, um die Schulen etwa mit Internet und der digitalen Bildungsplattform itslearning auszustatten. Je nach Medienkonzept der Schule soll zudem Geld für Präsentationsmedien wie interaktive Tafeln und Beamer sowie Tablets verfügbar sein, berichtete Sprecherin Annette Kemp am Donnerstag.

Die Bremer Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) zeigte sich sehr erfreut über die Einigung. "Wir sind schon vor geraumer Zeit durchgestartet und können deshalb schnell in die Umsetzung gehen. Das gilt für die pädagogischen Anforderungen, wie beispielsweise Fortbildungen für Lehrkräfte, Weiterentwicklungen der Lehrpläne und die Einbindung digitaler Medien für die Qualität des Unterrichts." Mit den Geldern des Digitalpaktes könne nun die technische Ausrüstung der Schulen im Land Bremen verbessert werden.

Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag hatte sich am Mittwoch auf Formulierungen für eine Grundgesetzänderung geeinigt, die den Digitalpakt ermöglicht. Das Programm sieht vor, dass für die Digitalisierung der Schulen rund fünf Milliarden Euro an die Länder fließen. Eine Änderung des Grundgesetzes ist nötig, weil Bildung eigentlich Sache der Länder ist.