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Bundespräsident - Chemnitz

Deutschlands beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet

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Chemnitz (dpa) - Beim 54. Wettbewerb "Jugend forscht" sind am Sonntag in Chemnitz die besten Nachwuchsforscher aus Deutschland ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den mehr als ein Dutzend Gewinnern. Die Forschungsergebnisse und Entdeckungen könnten dazu beitragen, dass wir die Welt ein Stück besser verstehen und vielleicht sogar in Zukunft ein wenig besser leben und arbeiten können, sagte Steinmeier.

Die 17-jährige Tara Moghiseh aus Rheinland-Pfalz bekam den ersten Preis in der Kategorie Arbeitswelt. Sie nutzte den Einsatz künstlicher Intelligenz, um verschiedene Typen weißer Blutkörperchen - etwa von Leukämiekranken - automatisch zu erkennen. Paul Kunisch und Thomas Derra aus Bayern gewannen für ihr neuartiges und kostengünstiges Bindemittel zur Bekämpfung von Ölteppichen aus Gewässern den Bundespreis für Chemie.

Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb fördert Talente bis zu einem Alter von 21 Jahren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Ausgezeichnet wurden die Bundessieger in sieben Fachgebieten wie Biologie, Chemie, Physik und Arbeitswelt, auch Sonderpreise etwa für die originellste Arbeit wurden vergeben.