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V-Mann in Fussilet-Moschee? LKA-Chef nicht überrascht

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Berlin (dpa/bb) - Der Chef der Berliner Kriminalpolizei hat sich nicht überrascht gezeigt über Berichte zu einem möglichen früheren Spitzel seiner Leute in der islamistischen Fussilet-Moschee. Ob und wann es diese sogenannte Vertrauensperson (VP) des Landeskriminalamtes im Umfeld der Moschee gab, könne und dürfe er aber nicht sagen, betonte LKA-Chef Christian Steiof am Freitag im Untersuchungsausschuss zum islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Es gebe seit vielen Jahren VPs im Bereich der Islamismusbekämpfung. Konkrete V-Leute und ihre Einsatzorte kenne er aber gar nicht.

Nach Informationen von RBB, "Berliner Morgenpost" und dem Politikmagazin "Kontraste" führte eine Anti-Terror-Dienststelle des LKA eine V-Person, die Kontakt zu der Moschee hatte. Ob und inwieweit diese Person den späteren islamistischen Attentäter Anis Amri kannte, ist aber unklar.

Die Fussilet-Moschee wurde auch von Amri besucht. Am 19. Dezember 2016 verübte er den Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten und mehr als 70 Verletzten.