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Glatte Straßen in Norddeutschland

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hamburg/Lübeck (dpa/lno) - Autofahrer in Norddeutschland müssen sich am Freitagmorgen auf glatte Straßen einstellen. Im Raum Lübeck kam es seit Mitternacht zu mindestens sechs glättebedingten Unfällen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Eine Autofahrerin kam auf der Autobahn 20 von der Straße ab und landete in einem Graben. Das Fahrzeug musste mit einem Kran geborgen werden. Verletzte gab es nicht. "Es ist ja wirklich spiegelglatt. Dafür hält sich die Zahl der Unfälle echt noch in Grenzen", sagte der Sprecher.

Auch in Hamburg gab es ab Mitternacht aufgrund der Glätte drei Unfälle. Es blieb laut Polizei jedoch bei Blechschäden. Die Feuerwehr versorgte nach eigenen Angaben elf Unfälle in Hamburg, bei denen Fußgänger und Radfahrer wegen der Glätte ausrutschten. Zur Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Angaben.

Der Winterdienst der Stadtreinigung war in Hamburg nach eigenen Angaben mit 110 Streufahrzeugen ab 2.00 Uhr im Einsatz, um unter anderem die Hauptverkehrsstraßen zu sichern. 400 weitere Einsatzkräfte kümmerten sich zusätzlich um Radwege, Überwege und Bushaltestellen.