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Ostsee-Küstenschutz auf Schwachstellen prüfen

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Kiel (dpa/lno) - Der Küstenschutz an der Ostsee muss nach Ansicht des CDU-Politikers Werner Kalinka wieder stärker in den Fokus rücken. Angesichts der Schäden durch die jüngste Sturmflut müsse erörtert werden, ob es längerfristige Handlungserfordernisse gebe, weil es in der Ostsee Veränderungen gebe, forderte der Landtagsabgeordnete in einer Pressemitteilung. Bei der ersten Sturmflut dieses Jahres waren am 2. Januar Pegelstände von bis zu 1,79 Meter über normalen Wasserstand gemessen worden, bei der zweiten Sturmflut am 9. Januar bis zur 1,36 Meter (beide Werte Lübeck). Ab 1,50 Metern gilt eine Sturmflut als schwer.

"Nach dem derzeitigen, noch nicht vollständigen Kenntnisstand sind an den klassifizierten Deichen des Landes sowie der Wasser- und Bodenverbände überwiegend keine, in einzelnen Abschnitten geringe Schäden zu verzeichnen", teilte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. "Die Schutzfunktion dieser Küstenschutzanlagen ist überwiegend nicht beeinträchtigt."