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Unfälle - Wiesbaden

Motorradfahrer stirbt bei Unfall: Zunächst nicht auffindbar

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Ein Motorradfahrer ist am frühen Samstagmorgen bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 66 nahe Wiesbaden gestorben. Der 42-jährige Mann wurde bei dem Sturz so weit geschleudert, dass die Helfer ihn zunächst nicht finden konnten, wie die Feuerwehr Wiesbaden mitteilte. Eine Zeugin hatte den Unfall am frühen Samstagmorgen beobachtet und wollte Erste Hilfe leisten. Die Suche am Unfallort, an der auch ein Hubschrauber und ein Rettungshund beteiligt waren, blieb aber zunächst erfolglos. Erst nach rund drei Stunden konnten die Rettungskräfte den Mann etwa 450 Meter von seiner Maschine entfernt nahe der Anschlussstelle Erbenheim finden. Der Fahrer sei den Verletzungen nach sofort tot gewesen.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 42-Jährige wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad verloren, wie die Polizei mitteilte. Er berührte die Mittelleitplanke, schleuderte nach rechts, fiel von seiner Maschine und schlug gegen eine Mauer. Die A 66 war am Samstag während der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten zwischen Wiesbaden-Nordenstadt und Wiesbaden-Erbenheim gesperrt. Es kam zu einem Stau.