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Unfälle - Saarbrücken

Zahl der Todesopfer auf saarländischen Straßen gesunken

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Zahl der Todesopfer im saarländischen Straßenverkehr ist im vergangenen Jahr gesunken. 35 Menschen seien bei Unfällen gestorben, im Jahr zuvor seien es 44 Menschen gewesen, teilte die Landespolizei in Saarbrücken am Donnerstag mit. Fast die Hälfte der Todesopfer im vergangenen Jahr waren älter als 65 Jahre, zudem starb auf den Straßen auch ein Kind.

Insgesamt gab es rund 34 500 Unfälle und damit etwas weniger als im Vorjahr (34 860). Dabei wurden etwas über 5000 Menschen verletzt (2017: 4890). Die meisten von ihnen (4220) kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Zahl der Schwerverletzten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf rund 750 Menschen (716). Insgesamt entstand durch Verkehrsunfälle ein Schaden von rund 427 Millionen Euro (433).

Die meisten Unfälle wurden - gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung - von jungen Fahrern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren verursacht. Sie waren schuld an 727 Unfällen, bei denen Menschen verletzt wurden. Vergleichsweise sicher waren dagegen die Fahrer im Rentenalter unterwegs. Gemessen an der Gesamtbevölkerung seien sie nur unterdurchschnittlich oft als Verursacher von Unfällen aufgefallen, berichtete die Polizei. Von dieser Altersgruppe wurden im vergangenen Jahr knapp 570 Unfälle mit Verletzten verursacht.