bedeckt München 23°

Unfälle - Gensingen

Weniger Wildunfälle: Vorsicht nach Zeitumstellung angemahnt

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Gensingen (dpa/lrs) - Die Zahl der Wildunfälle in Rheinland-Pfalz ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Über 23 000 dieser Unfälle seien registriert worden und damit sechs Prozent weniger als im Vorjahr, teilte der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz in Gensingen am Freitag mit. Vor allem Rehe kamen den Angaben zufolge unter die Räder, rund zehntausend dieser Tiere starben bei Kollisionen mit Fahrzeugen. Der Jagdverband beruft sich bei den Zahlen auf die Verkehrsstatistik und Angaben der Polizeipräsidien.

Der Verband appellierte an die Autofahrer, in den Wochen nach der Zeitumstellung Ende März besonders in der Dämmerung vorsichtig zu fahren. Die Tiere würden in dieser Zeit aktiver werden. Und Vegetarier wie das Reh seien vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung auf Futtersuche.

Zudem empfiehlt der Verband, aus Sicherheitsgründen keinesfalls Wildtieren auf der Fahrbahn auszuweichen. Autofahrer sollten das Licht abblenden, hupen und bremsen. Nach einem Wildunfall muss die Unfallstelle abgesichert und die Polizei gerufen werden. Ist das Tier noch am Leben, verständigen die Beamten den zuständigen Jäger. Mitgenommen werden darf ein totes Tier nicht, dies gilt als Wilderei.