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Polizei - Hamburg

Kampagne gegen steigende Fälle des Internet-Betrugs startet

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hamburg (dpa/lno) - Polizei, Verbraucherzentrale und Innenbehörde haben gemeinsam vor Betrug im Internet gewarnt. Der Anstieg von Straftaten über das Internet insgesamt betrage im Vergleich zum Vorjahr mehr als 44 Prozent, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer am Montag bei der Präsentation der Kampagne "#VorsichtOnlineBetrug". Allein im Bereich des Waren- und Warenkredit-Betrugs seien im vergangenen Jahr rund 10 500 Taten registriert worden.

"Das zeigt deutlich, mit was für einem Phänomen wir es zu tun haben. Mit dem Wachstum des Onlinehandels, beziehungsweise des E-Commerce, wachsen eben auch die Gelegenheiten für Straftaten", sagte Meyer. Er ermahnte die Verbraucher, sich im Netz umsichtig und selbstkritisch zu verhalten. Innensenator Andy Grote (SPD) sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir sind alle ein zu leichtes Opfer im Internet. Wir sind im Internet nicht so aufmerksam, vorsichtig und misstrauisch, wie wir es im analogen Leben sind. Und das müssen wir uns angewöhnen."

Bei der Kampagne wird in kurzen Comics auf betrügerische Angebote etwa bei Wohnungen oder Autos sowie auf gestohlene Identitäten aufmerksam gemacht. Die Kampagne ist Teil einer Aktionswoche in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hamburg.