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Notfälle - Mainz

Pilotprojekt soll Trinkwasserversorgung sicherer machen

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Mainz (dpa/lrs) - Vier rheinland-pfälzische Pilotregionen widmen sich in den kommenden Monaten intensiv dem Thema Trinkwassersicherheit. Sie sind Teil eines mit insgesamt 122 500 Euro vom Land geförderten Projekts, das am Dienstag offiziell gestartet ist. Es geht darum, mögliche Gefahren für die Trinkwasserversorgung zu identifizieren, wie etwa Cyberangriffe, Anschläge oder extreme Wetterereignisse. In den einzelnen Pilotregionen simulieren die örtlichen Versorger mit Unterstützung von Ingenieurbüros Szenarien, am Ende sollen Notfallkonzepte entstehen, die dann in die Fläche getragen werden.

Das Projekt fußt auf einem Risikoleitfaden des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Behörden-Präsident Christoph Unger sagte der Deutschen Presse-Agentur in Mainz: "Wir haben nach unserer Auffassung eine wachsende Gefahrenlage für kritische Infrastrukturen - darunter auch für die Wasserversorgung." Entsprechend wichtig seien eingespielte Abläufe im Ernstfall.