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Kriminalität - Zwickau

Mutmaßlicher Feuerteufel angeklagt

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Plauen/Zwickau (dpa/sn) - Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat einen mutmaßlichen Brandstifter angeklagt. Wie die Ermittlungsbehörde am Donnerstag mitteilte, soll der 39-Jährige aus Plauen fünf Brände in zwei Scheunen eines Vierseithofs gelegt haben.

Der Beschuldigte soll am 16. November 2017 im Dachgeschoss einer nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Scheune Feuer gelegt haben. Dadurch sei das durch zwei Brände vorgeschädigte Gebäude komplett zerstört worden. Überdies wird dem Mann zur Last gelegt, zwischen Oktober und November 2018 viermal eine weitere Scheune auf dem Grundstück in Brand gesetzt zu haben. Diese sei mit dem Wohnhaus verbunden gewesen.

Angeklagt wurde der Mann wegen Brandstiftung sowie vier Fällen der schweren Brandstiftung, davon in einem Fall in Tateinheit mit versuchter besonders schwerer Brandstiftung. Der Fall soll vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Zwickau verhandelt werden. Laut Staatsanwaltschaft hat sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen geäußert. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest.