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Kriminalität - Magdeburg

Autofahrer soll Reizgas in Familienwagen gesprüht haben

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Magdeburg (dpa/sa) - Ein Autofahrer soll einem anderen Fahrer in Magdeburg mehrfach den Mittelfinger gezeigt und Reizgas in das Auto einer vierköpfigen Familie gesprüht haben. Der 50-jährige Familienvater war zunächst an der Kreuzung am Europaring ausgestiegen, um den hinter ihm fahrenden Mann wegen des Mittelfingers zur Rede zu stellen, wie die Polizei mitteilte.

Dann zog der Angesprochene laut der Ermittler ein Messer und machte hinter der Scheibe Stechbewegungen in Richtung des 50-Jährigen. Aus Angst vor einer Eskalation fuhr der Familienvater weiter und wurde wenig später von dem jungen Mann angegriffen. Er sprühte Reizgas in das geöffnete Fenster des Familienwagens und flüchtete in Richtung Albert-Vater-Straße.

Der Vater verfolgte ihn noch, brach die Fahrt aber ab, weil seine Familie wegen des Gases unter Atemnot und Augenreizungen litt. Eine 40-Jährige und ein 12-jähriges Kind kamen in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nun nach Zeugen für den Vorfall vom Freitagabend.