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Kriminalität - Lügde

Polizei begleitet Abrissarbeiten auf Campingplatz in Lügde

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Lügde/Bielefeld (dpa/lnw) - Die Abrissarbeiten im Missbrauchsfall auf einem Campingplatz in Lügde gehen unter der Aufsicht der Polizei weiter. Am Donnerstag wurde in Absprache mit den Angehörigen des zweiten Hauptbeschuldigten dessen Behausung geräumt, wie die Bielefelder Polizei mitteilte. "Die Polizei ist bei dem Abriss aus gefahrenabwehrenden Gründen vor Ort, um Gegenstände aus dem Besitz des Beschuldigten nicht in falsche Hände geraten zu lassen", teilte die Polizei mit. Die Arbeiten sollten noch am Donnerstag abgeschlossen werden.

SPD und Grüne im Düsseldorfer Landtag hatten am Wochenende Kritik und Rücktrittsforderungen in Richtung von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) geäußert. Nach dem Fund von weiteren Datenträgern bei Abrissarbeiten in der vergangenen Woche auf der Parzelle des Hauptbeschuldigten warfen die Oppositionsparteien Reul vor, die Lage nicht im Griff zu haben. Auch die Gewerkschaft der Polizei hatte hinterfragt, warum die Polizei die Abrissarbeiten bislang nicht begleitet hatte.